Vergleiche

KuKirin G2 Pro vs G4 vs G2 Master – welcher passt zu dir?

Drei KuKirin, drei Stärken: Sitz und wenig Gewicht, der größte Akku oder zwei Motoren. Das sind die Unterschiede, die im Alltag zählen.

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  • Geprüft am von Wheelyshop-Redaktion
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Fahrer springt mit einem schwarz-orangen KuKirin E-Scooter vom Bordstein – KuKirin G2 Pro vs G4 vs G2 Master

KuKirin G2 Pro vs G4 vs G2 Master – drei sehr unterschiedliche Arten, dein Budget auszugeben. Der G2 Pro ist das leichte Modell mit Sitz, der G4 hat den größten Akku und die größten Räder, und der G2 Master hat zwei Motoren. Hier vergleichen wir sie direkt mit den Angaben aus den Herstellerhandbüchern – und sagen klar, was du dafür an Gewicht und Ladezeit bezahlst.

Kurze Antwort: G2 Pro, G4 oder G2 Master?

Nimm den G2 Pro, wenn du auch mal sitzen willst und den Scooter ab und zu tragen musst – er wiegt 26,7 kg. Nimm den G4 für lange Touren auf Asphalt, mit dem größten Akku und 11-Zoll-Reifen. Nimm den G2 Master für Schotter und losen Untergrund, wo zwei Motoren für Grip sorgen. Alle drei sind für 20 Grad Steigung angegeben.

KuKirin G2 Pro vs G4 vs G2 Master in Zahlen

ModellMotorAkkuGewichtReifenSitzLadezeit
G2 Pro600 W720 Wh26,7 kg9 Zoll, GeländeJa7–⁠8 h
G42.000 W1.200 Wh37 kg11 Zoll, LuftreifenNein10–⁠12 h
G2 Master2 × 1.000 W1.082 Wh41,5 kg10 Zoll, GeländeNein10–⁠11 h

Die Motorleistung ist die Nennleistung, Gewicht und Ladezeit stammen aus den Herstellerhandbüchern. Alle drei haben Federung vorn und hinten, Scheibenbremsen vorn und hinten, Blinker und 120 kg Zuladung, und bei keinem lässt sich der Akku herausnehmen. Die Akkukapazität in Wattstunden ist der fairste Maßstab, wenn du Reichweiten vergleichst.

G2 Pro – der leichteste und der einzige mit Sitz

Der G2 Pro ist der richtige, wenn du zwischen Stehen und Sitzen wechseln willst. Der Sitz liegt im Karton, und mit 26,7 kg ist er zehn Kilo leichter als der G4. Der Motor mit 600 W ist der schwächste der drei, reicht aber für die Stadt und moderate Steigungen. Weitere Modelle zum Sitzen findest du bei unseren E-Scootern mit Sitz.

Zwei Dinge solltest du wissen. Die Reifen haben nur 9 Zoll, Kopfsteinpflaster und Wurzeln spürst du also stärker als mit größeren Rädern. Und im Test des G2 Pro von Forococheselectricos (auf Spanisch) war das Zusammenklappen umständlicher als bei vielen anderen Modellen – der Lenker muss in der höchsten Position stehen, damit der Haken passt. Im selben Test reichte eine Ladung für 35–⁠45 km, statt der 55 km laut Hersteller.

G4 – der größte Akku für lange Touren auf Asphalt

Der G4 hat den größten Akku der drei, 1.200 Wh, und 11-Zoll-Luftreifen, die leicht rollen und Unebenheiten gut schlucken. Er hat einen einzigen kräftigen Heckmotor mit 2.000 W. Der Hersteller nennt 75 km Reichweite, allerdings im Eco-Modus mit 65 kg Fahrergewicht – im normalen Betrieb wird es deutlich weniger. Laut Handbuch ist der G4 für glatte Straßen gemacht, und er hat normale Luftreifen, wo G2 Pro und G2 Master grobstollige Geländereifen haben.

Der Preis dafür sind Gewicht und Ladezeit: 37 kg und 10–⁠12 Stunden für eine volle Ladung. Einen Sitz gibt es nicht.

G2 Master – zwei Motoren für Schotter und Grip

Der G2 Master hat zwei Motoren mit je 1.000 W, einen vorn und einen hinten. Wenn beide Räder antreiben, hast du Grip, wo der Untergrund lose ist – auf Schotter, Waldwegen und nassem Laub. Der Akku mit 1.082 Wh ist fast so groß wie im G4, und die 10-Zoll-Geländereifen kommen gut mit Unebenheiten zurecht.

Zwei Motoren bedeuten aber keine steileren Anstiege: Der Hersteller nennt dieselben 20 Grad Steigung wie beim G2 Pro und G4. Außerdem ist der G2 Master der schwerste, laut Handbuch 41,5 kg, und hat Wasserschutz IPX4 statt IP54 wie die beiden anderen.

Hinterrad mit grobstolligem Geländereifen, Federung und Rücklicht an einem KuKirin E-Scooter auf einer gepflasterten Straße

Gewicht, Reichweite und Laden im Alltag

Der Gewichtsunterschied ist größer, als er klingt. Laut ADAC wird das Tragen schon ab etwa 15 kg anstrengend – 26,7 kg schaffen die meisten noch eine Treppe hoch oder ins Auto. 37 und 41,5 kg sind selbst für kräftige Menschen schwer, deshalb passen G4 und G2 Master vor allem, wenn sie in der Garage oder einem ebenerdigen Abstellraum stehen.

Die Reichweite auf der Produktseite wird unter günstigen Bedingungen gemessen und ist im Alltag meist deutlich kürzer. Vergleiche deshalb die Akkus: G4 und G2 Master speichern 50–⁠70 Prozent mehr Energie als der G2 Pro, wiegen und verbrauchen aber auch mehr. Der G2 Pro lädt in 7–⁠8 Stunden, die beiden anderen in 10–⁠12, die großen Modelle lädst du also praktisch über Nacht. Der Akku ist bei allen dreien fest verbaut, du brauchst also eine Steckdose dort, wo der Scooter steht.

Alle drei sind für Fahrer bis 120 kg ausgelegt. Wiegst du mehr, lies unseren Ratgeber zum E-Scooter für schwere Personen.

Welchen KuKirin solltest du nehmen?

  • Pendeln in der Stadt, auch mal im Sitzen: G2 Pro. Der leichteste, mit Sitz und der kürzesten Ladezeit.
  • Lange Touren auf Asphalt: G4. Der größte Akku und die größten Räder, aber schwer und ohne Sitz.
  • Schotter, Waldwege und loser Untergrund: G2 Master. Zwei Motoren für Grip, aber der schwerste der drei.
  • Steile Anstiege: Keiner der drei ist für mehr als 20 Grad angegeben. In unserem Ratgeber zu KuKirin siehst du, welche Modelle steiler klettern.

Die ganze Marke findest du in der KuKirin-Kollektion, und für alle unsere Elektrofahrzeuge gelten 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung. Was im öffentlichen Straßenverkehr gilt, steht in unserem Beitrag zu den E-Scooter-Regeln in Deutschland.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen KuKirin G2 Pro und G4?

Der G2 Pro hat einen Motor mit 600 W, einen Akku mit 720 Wh, 9-Zoll-Reifen und einen Sitz und wiegt 26,7 kg. Der G4 hat einen Motor mit 2.000 W, einen Akku mit 1.200 Wh und 11-Zoll-Reifen, aber keinen Sitz, und wiegt 37 kg. Der G2 Pro passt zum Pendeln in der Stadt, wenn du auch mal sitzen willst, der G4 zu langen Touren auf Asphalt.

G4 oder G2 Master – welcher eignet sich besser für Schotter?

Der G2 Master. Seine zwei Motoren treiben beide Räder an, und die 10-Zoll-Geländereifen greifen auf losem Untergrund besser. Der G4 hat einen Heckmotor und normale Luftreifen, und der Hersteller beschreibt ihn als gemacht für glatte Straßen. Beide sind für 20 Grad Steigung angegeben, also ist keiner für wirklich steile Anstiege gebaut.

Welcher von G2 Pro, G4 und G2 Master hat einen Sitz?

Nur der G2 Pro – der Sitz liegt im Karton. G4 und G2 Master werden ohne Sitz geliefert. Wenn du auf einem kräftigeren KuKirin sitzen willst: Der G2 Max hat einen Sitz und einen Motor mit 1.000 W.

Wie weit kommt ein KuKirin G4 mit einer Akkuladung?

Der Hersteller nennt 75 km, allerdings im Eco-Modus mit 65 kg Fahrergewicht. Mit mehr Gewicht, höherem Tempo, Steigungen und Kälte wird es deutlich weniger. Der Akku mit 1.200 Wh ist trotzdem der größte der drei Modelle, und eine volle Ladung dauert 10–⁠12 Stunden.

Wie schwer ist der KuKirin G2 Master?

41,5 kg laut Herstellerhandbuch. Damit ist er der schwerste der drei – der G4 wiegt 37 kg und der G2 Pro 26,7 kg. Rechne damit, dass der G2 Master meist in der Garage oder einem ebenerdigen Abstellraum steht, denn er ist schwer zu tragen und allein kaum ins Auto zu heben.

Quellen

  1. Probamos el patinete eléctrico de altas prestaciones Kukirin G2 Pro (auf Spanisch) (Forococheselectricos, 2023-09-16)
  2. E-Scooter kaufen – die wichtigsten Tipps (ADAC, 2020-08-03 (aktualisiert 2026-07-20))
  3. Eigene Zusammenstellung: Herstellerhandbücher und Produktdaten zu KuKirin G2 Pro, G4 und G2 Master (Oktober 2026) (Wheelyshop-Redaktion, 2026-10-22)

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