Kaufratgeber
Elektrisches Einrad – selbstbalancierendes Monowheel für Erwachsene von InMotion, Begode und Leaperkim
Bei Wheelyshop findest du ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment an elektrischen Einrädern – von leicht erlernbaren Einsteigermodellen wie InMotion V8S und E20 bis zu kraftvollen Long-Range-Einrädern wie InMotion V14, Begode und Leaperkim Sherman mit Federung und über 100 km Reichweite. Vergleiche Radgröße, Motorleistung, Reichweite und Gewicht direkt im Filter und finde das E-Einrad, das zu deiner Erfahrung und deinem Fahrgelände passt. Alle Einräder kommen mit kostenlosem Versand, 2 Jahren gesetzlicher Gewährleistung und der Möglichkeit zur Ratenzahlung.
Kurz gesagt
- Ein elektrisches Einrad balanciert sich nach vorn und hinten selbst – du steuerst mit dem Körper, und die meisten lernen die Grundlagen in wenigen Stunden.
- Die Radgröße bestimmt das Fahrgefühl: 14–16 Zoll sind am leichtesten zu lernen und zu tragen, 18–22 Zoll geben Stabilität bei Tempo und auf unebenem Untergrund.
- Rechne die Reichweite mit Reserve und vergleiche den Akku in Wh – kraftvolle Modelle wiegen 36–51 kg.
- Helm, Handgelenk- und Knieschützer sind für alle Einsteiger empfohlene Ausrüstung.
- In Deutschland fällt ein elektrisches Einrad ohne Lenk- oder Haltestange nicht unter die eKFV – es darf nur auf abgesperrtem Privatgelände gefahren werden, nicht auf öffentlichen Straßen, Radwegen oder Gehwegen.
So wählst du dein elektrisches Einrad
Ein Einrad ist das kompakteste Elektrofahrzeug, das es gibt – es passt in einen Schrank, braucht keinen Platz in der Bahn und bietet ein Fahrgefühl wie kein anderes Fahrzeug. Der Preis dafür ist eine Lernkurve und die Tatsache, dass du in Deutschland nur auf Privatgelände fahren darfst. Geh von deiner Erfahrung, deinem Fahrgelände und dem aus, was du dort fahren willst, und wähle dann Radgröße, Leistung und Reichweite.
1. So funktioniert ein elektrisches Einrad – und wie lange dauert das Lernen?
Gyroskope und Beschleunigungssensoren halten das Rad nach vorn und hinten im Gleichgewicht, während du die seitliche Balance genau wie auf einem Fahrrad übernimmst. Lehnst du dich nach vorn, beschleunigt das Rad, lehnst du dich zurück, bremst es. Die meisten fahren ihre ersten Meter ohne Halt nach etwa einer Stunde mit einer Wand oder einem Geländer als Stütze, und nach einigen Tagen bis wenigen Wochen fühlt es sich selbstverständlich an. Beginne auf einer ebenen, abgesperrten Fläche ohne Verkehr, auf der du fahren darfst, trage volle Schutzausrüstung und hab Geduld – ein Einrad belohnt alle, die systematisch üben.
2. Die Radgröße bestimmt das Fahrgefühl
- 14–16 Zoll: am leichtesten zu lernen, am wendigsten und am einfachsten zu tragen – meist 12–20 kg. Passt für ebene Wege und kurze Strecken.
- 18 Zoll: die Mittelklasse mit dem besten Verhältnis aus Wendigkeit und Stabilität, oft 20–30 kg. Passt für die meisten Fahrer.
- 20–22 Zoll: am stabilsten bei Tempo, über Unebenheiten und auf Schotter, aber schwer (rund 45–50 kg) und platzintensiver. Oft mit Federung und großen Akkus.
3. Motor, Akku und Reichweite
Die Motorleistung in Watt entscheidet, wie gut das Rad Steigungen meistert und wie viel Sicherheitsreserve bei hohem Tempo bleibt – wähle lieber mehr Leistung, als du zu brauchen glaubst, denn ein überlasteter Motor ist die häufigste Ursache für Stürze. Der Akku in Wh bestimmt die Reichweite: Einsteigermodelle geben oft 30–60 km an, die Mittelklasse 60–100 km und Long-Range-Modelle 100–200 km. Die reale Reichweite hängt von Tempo, Fahrergewicht, Temperatur und Untergrund ab, also rechne deine Strecke hin und zurück und plane Reserve ein. Unsere Tipps zum Maximieren der Reichweite bei E-Scooter und E-Bike gelten auch für Einräder.
4. Von Einsteiger bis Premium – die richtige Klasse wählen
- Einstieg: InMotion V8S und E20 – leicht, robust und zum Lernen gebaut, mit Geschwindigkeitsbegrenzung, die mit wachsender Erfahrung angehoben werden kann.
- Alltag: InMotion V9, V11Y und V12S – 16–18 Zoll, Federung bei mehreren Modellen und Reichweite für eine ganze Woche ohne Laden.
- Premium und Long Range: InMotion V14, Begode Race, Leaperkim Sherman und Patton, Kingsong F22 Pro – kraftvolle Motoren, große Akkus und Federung für lange Touren und grobes Gelände.
Vergleiche gern mit E-Scootern, wenn du unsicher bist, ob ein Einrad zu dir passt – sie sind leichter zu lernen und mit Betriebserlaubnis im Straßenverkehr zugelassen, brauchen aber mehr Platz.
5. Sicherheit und Schutz
Ein Einrad hat keinen Lenker zum Festhalten, deshalb ist Schutzausrüstung keine Option, sondern Pflicht. Helm, Handgelenk-, Knie- und Ellbogenschützer sind das Minimum, und viele erfahrene Fahrer tragen bei höherem Tempo Integralhelm und Protektorenjacke. Lerne die Warnsignale des Rads kennen: Piepen und Tilt-back bedeuten, dass du nah an der Grenze von Motor oder Akku bist. Fahre nie mit niedrigem Akkustand schnell – die Spannung sinkt und die Reserve verschwindet. Helme und Schützer findest du unter Helme und Sicherheit.
6. Regeln für das elektrische Einrad in Deutschland
Ein selbstbalancierendes Einrad ohne Lenk- oder Haltestange fällt in Deutschland nicht unter die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV). Es kann deshalb keine Allgemeine Betriebserlaubnis und keine Haftpflichtversicherung bekommen – und darf nicht auf öffentlichen Straßen, Radwegen oder Gehwegen gefahren werden, unabhängig von Tempo und Leistung. Wer es dort trotzdem fährt, macht sich wegen Fahrens ohne Haftpflichtversicherung strafbar. Erlaubt ist das Fahren nur auf abgesperrtem Privatgelände, etwa auf dem eigenen Grundstück, auf Firmengelände oder auf privaten Strecken mit Erlaubnis des Eigentümers – dort spielt ein elektrisches Einrad seine Stärken als Freizeit- und Trainingsfahrzeug voll aus. Die gesetzliche Grundlage findest du in § 1 eKFV; auch der ADAC erklärt die Rechtslage. Prüfe vor dem Kauf, wo du fahren kannst, und beachte Geschwindigkeitsmodus und Dokumentation auf der Produktseite.
Das beste elektrische Einrad für dich – Endvergleich
Wenn nur noch zwei Modelle in der Auswahl sind, notiere für beide dieselben Daten:
- Radgröße, Gewicht und Maße
- Motorleistung, bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit und Fahrzeugklasse
- Akkukapazität in Wh, angegebene Reichweite und Ladezeit
- Federung, Reifen, IP-Schutzklasse und Beleuchtung
- Verfügbarkeit von Reifen, Pedalen und Ersatzteilen
Wähle das Modell, das zu deiner Erfahrung heute passt, nicht das, in das du in einem Jahr hineinwachsen willst. Ersatzteile für jedes Modell findest du im Ersatzteilportal, Schlösser und Zubehör unter Zubehör.
Häufige Fragen
Ist es schwer, ein elektrisches Einrad fahren zu lernen?
Die ersten Meter ohne Halt dauern meist etwa eine Stunde mit einer Wand oder einem Geländer als Stütze, und nach einigen Tagen bis wenigen Wochen fühlt es sich selbstverständlich an. Beginne mit einem Einsteigermodell mit 14–16 Zoll auf einer abgesperrten Fläche, auf der du fahren darfst, und immer mit Helm, Handgelenk- und Knieschützern.
Wie schnell fährt ein elektrisches Einrad?
Einsteigermodelle sind oft auf 20–30 km/h begrenzt, während kraftvolle Modelle für 50–70 km/h gebaut sind. In Deutschland spielt das Tempo für die Zulassung keine Rolle: Ein Einrad ohne Lenk- oder Haltestange fällt nicht unter die eKFV und darf unabhängig von der Geschwindigkeit nur auf abgesperrtem Privatgelände gefahren werden.
Wie weit kommt man mit einer Ladung?
Einsteigermodelle geben oft 30–60 km an, Alltagsmodelle 60–100 km und Long-Range-Modelle über 100 km. Die reale Reichweite hängt von Tempo, Fahrergewicht, Temperatur und Untergrund ab, also plane Reserve ein und vergleiche die Akkukapazität in Wh.
Darf man mit dem elektrischen Einrad auf dem Radweg fahren?
Nein. In Deutschland ist ein selbstbalancierendes Einrad ohne Lenk- oder Haltestange kein Elektrokleinstfahrzeug im Sinne der eKFV, bekommt keine Betriebserlaubnis und keine Haftpflichtversicherung und darf deshalb weder auf Radwegen noch auf Straßen oder Gehwegen gefahren werden. Erlaubt ist es nur auf abgesperrtem Privatgelände mit Zustimmung des Eigentümers.
Welches elektrische Einrad passt für Einsteiger?
Ein leichtes Modell mit 14–16 Zoll, robuster Schale und einer Geschwindigkeitsbegrenzung, die mit wachsender Erfahrung angehoben werden kann, zum Beispiel InMotion V8S oder E20. Wähle lieber ein Modell, das du heute beherrschst, als ein kraftvolles Premiummodell, das von Anfang an schwer und schnell ist. Wie du dein erstes Rad auswählst und Schritt für Schritt fahren lernst, zeigt unser Ratgeber Elektrisches Einrad fahren lernen.









