E-Scooter mit großer Reichweite
Ein E-Scooter mit großer Reichweite ist in der Praxis drei verschiedene Produkte – je nachdem, wie weit du wirklich fahren willst: rund 70–100 km, 100–150 km oder 150 km und mehr. Die Modelle auf dieser Seite reichen vom HX X9 Plus mit 70 km und 19 kg bis zum TEVERUN FIGHTER SUPREME ULTRA V4 mit 220 km und 51 kg. Unter den Produkten teilen wir sie in drei Reichweitenklassen ein, damit du genau siehst, was dich der Schritt nach oben an Gewicht und Ladezeit kostet.
Die Reichweite hängt komplett vom Akku ab – und der Akku ist das schwerste und teuerste Bauteil eines E-Scooters. Jeder Schritt nach oben bei den Kilometern bedeutet deshalb mehr Kilos zum Tragen und mehr Stunden am Ladegerät: Ein Modell der kleinsten Klasse ist über Nacht geladen, während die größten Akkus eine ganze Nacht oder länger brauchen können, wenn das Modell nur einen Ladeanschluss hat. Alle Reichweiten in den Produktangaben sind zudem laut Hersteller unter günstigen Bedingungen gemessen – willst du möglichst nah herankommen, hilft dir unser Guide zum Maximieren der Reichweite. Zu jedem Modell findest du Zubehör und Ersatzteile, und bei jedem Kauf hast du 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung und kostenlosen Versand ab 69,90 €. Mit Klarna kannst du bequem auf Rechnung kaufen – und wenn du unsicher bist, welche Klasse zu deinem Alltag passt, kontaktiere uns einfach.
- ENGWE Y600S
- HX X9 Plus
- iENYRID M4 PRO S+ MAX
- HX X9 Pro Max
- KOOLUX U1
- HX X9B
- OOTD SR1
- Ausom L2
- Ausom L1
- iScooter iX7 Pro
- OOTD S10
- Ausom L1 ABE (48V 15.6Ah)
- ENGWE Y700
- iScooter Y16
- NAVEE ST3 Pro
- Ausom L2 Dual Motor
- Ausom L1 ABE (48V 20.8Ah)
- KOOLUX U1 Pro
- OOTD T10 Pro
- Ausom L2 Max
- iScooter iX8
- NAVEE ST5 Max
- NAVEE NT5 Max
- BOYUEDA G2
- Ausom L2 Max Dual Motor
- BOYUEDA Q7 PRO
- HX X10
- KuKirin G2 Max
- NAVEE XT5 Pro
- NAVEE NT5 Ultra X
- OOTD SR3
- iScooter W12
- Ausom SR1
- KuKirin G2 Master
- NINEBOT MAX G3 BY SEGWAY - Global version 45 km/h
- Punk Rider Pro
- Ausom DT2 Pro
- BOYUEDA Q7 PRO MAX
- KuKirin G4
- Punk Rider Pro Max
- VIPCOO VS9
- KuKirin G3 Pro
- NAVEE XT5 Ultra
- Ausom F1 Max
- BOYUEDA S3-11
- Punk Rebel
- APEFOX T90
- OOTD T30
- KAABO MANTIS 8 PLUS (48V 24.5Ah)
- TEVERUN BLADE MINI ULTRA V4
- KAABO MANTIS 10 Plus
- Wheely - X10
- BOYUEDA S5-11
- Wheely - X8P
- NINEBOT GT3 BY SEGWAY
- Punk Rebel Pro
- TEVERUN BLADE GT II
- APEFOX T90 ULTRA
- DUALTRON VICTOR LIMITED
- KAABO WOLF WARRIOR 11 MAX
- KAABO MANTIS KING GT
- TEVERUN FIGHTER MINI PRO V6
- Punk Rebel Pro Max
- KAABO WOLF WARRIOR X MAX (DGT)
- Wheely - X13
- BOYUEDA M2
- KAABO WOLF WARRIOR X MAX
- Wheely - X14 Pro
- Nanrobot N6
- DUALTRON New Achilleus
- TEVERUN FIGHTER ELEVEN+ V4
- Nanrobot LS7+
- TEVERUN FIGHTER SUPREME ULTRA V4
- DUALTRON THUNDER 3
- KAABO WOLF WARRIOR KING GTR
- DUALTRON Alien
- KAABO WOLF KING GTR MAX
- DUALTRON NEW STORM LTD
- NAMI BURN-E 3 MAX
- TEVERUN FIGHTER SUPREME 7260R V4
- TEVERUN TETRA
- DUALTRON X LIMITED
Drei Reichweitenklassen – so weit kommst du wirklich mit einer Ladung
Die Reichweite ist das Einzige, was die Modelle auf dieser Seite wirklich voneinander unterscheidet. Alles andere folgt dem Akku: das Gewicht, das du trägst, die Stunden am Ladegerät und der Preis. Deshalb sortieren wir die vorgestellten Modelle nach Reichweite statt nach Marke – rund 70–100 km, 100–150 km sowie 150 km und mehr.
70–100 km: reicht für die ganze Woche, wenn du unter 10 km pendelst
Diese Klasse ist für dich, wenn du etwa 5–10 km pro Strecke fährst und lieber einmal pro Woche lädst als jeden Abend. Das Gewicht ist das stärkste Argument der Klasse: Der HX X9 Plus wiegt 19 kg und ist das leichteste Modell auf dieser Seite, der NINEBOT MAX G3 BY SEGWAY rund 24,5 kg und der NAVEE ST5 Max 25,4 kg. Das sind Gewichte, die du noch eine Treppe hinauf oder in einen Kofferraum heben kannst. Die Akkus liegen um die 600 Wh – Ninebot gibt 597 Wh an und NAVEE 596,7 Wh, während der HX X9 Plus mit 36 V 15,6 Ah fährt – und sie sind fertig geladen, während du schläfst: 5–6 Stunden beim HX X9 Plus, 6 Stunden beim NAVEE ST5 Max und nur 2,5–3,5 Stunden beim NINEBOT MAX G3 – die kürzeste Ladezeit unter den Modellen auf dieser Seite. Der Schritt von 70 auf 90 km innerhalb der Klasse kostet dich also praktisch nichts extra an Gewicht oder Wartezeit.
100–150 km: die Wochenendtour ohne Ladestopp – und hier kommen die Kilos
Fährst du 15–25 km pro Strecke oder willst du am Samstag losfahren, ohne um eine Steckdose herum zu planen, ist das deine Klasse. Der Akku ist ungefähr doppelt so groß wie in Klasse eins, und das zeigt sich sofort auf der Waage. Der TEVERUN BLADE MINI ULTRA V4 schafft 100 km mit einem 60 V 27 Ah Akku, wiegt 30 kg und lädt in 5–6 Stunden – noch ein Modell, das du selbst handhaben kannst. Der Ausom DT2 Pro kommt laut Hersteller 115 km weit mit 52 V 23,4 Ah, wiegt 33,5 kg und lädt in 6–12 Stunden, hat aber zwei Ladeanschlüsse, mit denen du die Zeit deutlich verkürzen kannst. In derselben Klasse liegen mehrere Modelle von BOYUEDA – S3-11, S5-11 und M2 geben alle 120 km an, mit Gewichten von 43,3 bis 55 kg. Ganz oben in der Klasse steht der Nanrobot LS7+ mit 128 km auf einem 72 V 35 Ah Samsung-Akku – und 53 kg. Ungefähr da hörst du auf, den E-Scooter zu tragen, und fängst an, ihn zu rollen. Rechne damit, dass sich der Preis zwischen Klasse eins und Klasse zwei mehr als verdoppelt.
150–220 km: Langstrecke mit einer Ladung – bezahlt mit einer Ladenacht
Klasse drei ist für dich, wenn du Tagestouren fährst, mehrere Tage zwischen den Ladungen liegen sollen oder du bei Kälte einfach Reserve haben willst. Der KAABO WOLF WARRIOR 11 MAX gibt 150 km mit 60 V 36 Ah an und wiegt 52 kg; dank zwei Ladeanschlüssen dauert eine Vollladung rund 10 Stunden mit dem Standardladegerät und bis hinunter zu etwa 3,5 Stunden mit Schnellladung. Der DUALTRON THUNDER 3 schafft 170 km mit 72 V 40 Ah und wiegt 51,2 kg – die Ladezeit wird mit 8–28 Stunden angegeben, sinkt aber auf etwa 6 Stunden, wenn du über beide Anschlüsse gleichzeitig lädst. Die Spitze ist der TEVERUN FIGHTER SUPREME ULTRA V4: 220 km mit einem 72 V 60 Ah SK-Akku, 51 kg und 10–12 Stunden Ladezeit – also jedes Mal eine ganze Nacht. Interessant ist, dass das Gewicht der Reichweite nicht linear folgt: Die drei Modelle oben liegen alle bei 51–52 kg, praktisch gleichauf mit dem Nanrobot LS7+ aus der Klasse darunter. Eine Regel ist das aber nicht: Unter den 200-km-Modellen wiegt der KAABO WOLF KING GTR MAX 67 kg, der TEVERUN FIGHTER SUPREME 7260R V4 64 kg und der DUALTRON NEW STORM LTD 55,6 kg. Das Gewicht flacht also nicht ab, es streut stark innerhalb der Klasse – und ganz außen überschreiten einzelne 200-km-Modelle die 80 kg. Was du für den Schritt hierher bezahlst, sind vor allem Akkukapazität, Ladezeit und Preis; der Preis verdoppelt sich noch einmal gegenüber Klasse zwei.
Warum du die angegebene Reichweite selten erreichst
Alle Reichweiten auf dieser Seite – wie bei jedem anderen Händler – sind laut Hersteller unter günstigen Bedingungen gemessen: leichter Fahrer, ebener Asphalt, niedriges gleichmäßiges Tempo, mildes Wetter und korrekter Reifendruck. KAABO schreibt es im eigenen Produkttext offen dazu: Die 150 km gelten „unter optimalen Bedingungen“. In der Realität drücken vor allem diese Faktoren die Zahl, oft deutlich: Kälte, weil Lithiumzellen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt Kapazität verlieren, dazu Gegenwind, Steigungen, hohe Zuladung, hohes Tempo, wiederholtes Beschleunigen und zu niedriger Reifendruck – Letzteres ersparst du dir komplett mit pannensicheren Reifen. Fährst du im November, bei Gegenwind und mit vollem Tempo, wundere dich nicht, wenn deutlich weniger als die Hälfte der angegebenen Strecke herauskommt. Die praktische Schlussfolgerung ist einfach: Wähle ein Modell eine Klasse über deinem tatsächlichen Bedarf, dann bleibt auch im Winter Reserve. Willst du mehr aus deinem Akku herausholen, findest du konkrete Tipps in unserem Guide zur Reichweite und weitere Alltagstipps im Blog Ratgeber & Tipps. Verschleißteile findest du im Ersatzteil-Portal und Upgrades in unserem Zubehör. Und welche Modelle du in Deutschland im öffentlichen Straßenverkehr fahren darfst, erklärt unser Ratgeber zu den E-Scooter-Gesetzen in Deutschland.
FAQ
Häufige Fragen zu großer Reichweite
Wie weit komme ich wirklich mit einer Akkuladung?
Rechne mit weniger als der Zahl im Produktblatt. Sie wird laut Hersteller unter günstigen Bedingungen gemessen: leichter Fahrer, ebener Asphalt, niedriges gleichmäßiges Tempo, mildes Wetter und korrekter Reifendruck. Kälte, Gegenwind, Steigungen, hohes Tempo, hohe Zuladung und zu niedriger Reifendruck verringern die Reichweite – und im kalten Winter kann der Unterschied groß sein. Willst du Reserve haben, wähle ein Modell eine Klasse über deinem tatsächlichen Bedarf.
Welche Reichweitenklasse soll ich wählen?
Rechne aus, wie weit du an einem typischen Tag fährst, und plane großzügig Reserve ein. Pendelst du unter 10 km pro Strecke, reicht die Klasse 70–100 km, zum Beispiel der HX X9 Plus mit 70 km oder der NAVEE ST5 Max mit 90 km. Fährst du 15–25 km pro Strecke oder längere Wochenendtouren, wähle 100–150 km, etwa den TEVERUN BLADE MINI ULTRA V4 mit 100 km oder den Ausom DT2 Pro mit 115 km. Für Tagestouren oder mehrere Tage zwischen den Ladungen ist die Klasse ab 150 km die richtige – mit dem KAABO WOLF WARRIOR 11 MAX mit 150 km und dem TEVERUN FIGHTER SUPREME ULTRA V4 mit 220 km an der Spitze.
Wie lange dauert das Laden eines E-Scooters mit großer Reichweite?
Von 2,5 Stunden bis zu einer ganzen Nacht, je nach Akkugröße. Der NINEBOT MAX G3 BY SEGWAY lädt in 2,5–3,5 Stunden, der NAVEE ST5 Max in etwa 6 Stunden. In der Mittelklasse braucht der TEVERUN BLADE MINI ULTRA V4 5–6 Stunden, während der Ausom DT2 Pro mit 6–12 Stunden angegeben ist. Der größte Akku braucht am längsten: Der TEVERUN FIGHTER SUPREME ULTRA V4 benötigt 10–12 Stunden. Hat das Modell zwei Ladeanschlüsse, kannst du die Zeit deutlich verkürzen – der KAABO WOLF WARRIOR 11 MAX geht von rund 10 Stunden mit dem Standardladegerät auf etwa 3,5 Stunden mit Schnellladung.
Wie viel wiegt ein E-Scooter mit großer Reichweite?
Alles von 19 kg bis über 80 kg. Das leichteste Modell hier ist der HX X9 Plus mit 19 kg und 70 km Reichweite. Der NINEBOT MAX G3 BY SEGWAY liegt bei rund 24,5 kg, der NAVEE ST5 Max bei 25,4 kg. In der Mittelklasse wiegt der TEVERUN BLADE MINI ULTRA V4 30 kg und der Ausom DT2 Pro 33,5 kg, während der Nanrobot LS7+ auf 53 kg kommt. Bei den Modellen mit 150–220 km streut das Gewicht stark: Der TEVERUN FIGHTER SUPREME ULTRA V4 wiegt 51 kg, andere 200-km-Modelle liegen bei 55–67 kg, und einzelne überschreiten 80 kg. Wenn du deinen E-Scooter eine Treppe hinauftragen musst, ist das Gewicht wichtiger als die letzten zehn Kilometer.
Wo darf ich einen E-Scooter mit großer Reichweite fahren?
Im öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland brauchst du ein Modell mit Straßenzulassung (ABE) nach der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung – siehe eKFV –, dazu eine Haftpflichtversicherung mit Versicherungsplakette; zugelassene Modelle sind auf 20 km/h begrenzt. Viele Modelle mit großer Reichweite sind schneller und damit ohne Straßenzulassung – nur für privates Gelände. Prüfe deshalb vor dem Kauf den Zulassungsstatus des Modells und lies mehr in unserem Blog Gesetze & Vorschriften.