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NAVEE Erfahrungen: Wie gut ist die Marke, welches Modell passt?

Auf Basis veröffentlichter Tests und unserer Produktdaten: was NAVEE gut macht, wo die Modelle schwächeln und welches passt.

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  • Geprüft am von Wheelyshop-Redaktion
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Fahrer mit Helm und Schutzkleidung driftet mit einem NAVEE E-Scooter mit groben Reifen über einen staubigen Feldweg

NAVEE taucht in Forenthreads oft auf, wenn jemand fragt, welchen E-Scooter er kaufen soll – und die Anschlussfrage lautet fast immer: Taugt die Marke wirklich etwas, oder sieht sie nur auf Fotos gut aus? Wir verkaufen NAVEE, also nimm unsere Einschätzung als das, was sie ist. Deshalb stützen wir uns auf veröffentlichte Tests von AUTO BILD und ADAC und halten uns an Zahlen, die du auf den Produktseiten nachprüfen kannst. Das ganze Sortiment mit aktuellen Daten findest du unter alle NAVEE E-Scooter.

Ist NAVEE eine gute Marke?

Ja, für die meisten, die einen bequemen und stabilen E-Scooter suchen. NAVEE baut seine Modelle um Federung und große Reifen herum, und genau diesen Komfort heben die Tester hervor: AUTO BILD gibt dem XT5 Max die Note 1,6 („gut“), mit sehr gutem Fahrkomfort und sehr hoher Fahrstabilität. Der Preis dafür ist das Gewicht: NAVEE-Modelle sind schwerer als viele vergleichbare E-Scooter, und die größten sind nicht dafür gemacht, oft getragen zu werden. Musst du deinen E-Scooter jeden Tag hochheben, nimm eines der leichteren NAVEE-Modelle – oder ein leichtes Modell einer anderen Marke aus unseren E-Scootern.

Was NAVEE gut macht

Mann mit Helm und brauner Jacke fährt einen schwarzen NAVEE E-Scooter mit Federung an einer hellen Fassade entlang

  • Komfort. Alle Erwachsenenmodelle außer dem V25i Pro II sind vorne und hinten gefedert. Das macht rissigen Asphalt und Schotterwege spürbar angenehmer. Grobes Kopfsteinpflaster schüttelt trotzdem – auch beim XT5 Max stieß das Fahrwerk im Test erst dort an seine Grenzen.
  • Stabilität. Die Erwachsenenmodelle fahren auf 10- bis 12-Zoll-Reifen. Im Test des NAVEE XT5 Max bei AUTO BILD überzeugten der ruhige Geradeauslauf und das berechenbare Verhalten in Kurven, auch auf unebenen Straßen.
  • Smarte Funktionen. Alle Modelle haben eine App, alle außer dem Kindermodell K100 Max haben Blinker, und laut Produktseiten unterstützen sie Apples „Wo ist?“-Netzwerk. Mehrere Modelle haben außerdem eine Hands-free-Sperre: Das digitale Schloss öffnet sich, wenn du mit dem Handy näherkommst. Ganz ohne Macken ist die App nicht: Im AUTO-BILD-Test brach die Verbindung zwischen App und Roller zeitweise ab, nach einem Neustart lief sie wieder – das Fahren selbst war davon nicht betroffen.
  • Wasserschutz. V25i Pro II, G5, ST3 und ST3 Pro haben IPX5, das Kindermodell K100 Max IPX4, und ST5 Max sowie die NT5- und XT5-Modelle IPX6. Was die Schutzklasse im Alltag bedeutet – und warum sie Pfützen nicht harmlos macht –, erklären wir im Ratgeber E-Scooter bei Regen und IP-Schutzklasse.

Das solltest du vor dem Kauf wissen

Frau lädt einen geklappten E-Scooter in den Kofferraum, ein Mann hält einen zweiten geklappten E-Scooter

Das Gewicht. Es ist der Nachteil, der in Tests immer wieder auftaucht, und er ist berechtigt. Laut Produktseiten wiegt der V25i Pro II 17,7 kg und der G5 20,9 kg, die ST-Modelle 24–25,4 kg und die NT5- und XT5-Modelle 33,5–38,6 kg. Über den rund 35 kg schweren XT5 Max schreibt AUTO BILD, dass Treppensteigen und das Einladen in den Kofferraum Kraft kosten und er für regelmäßiges Tragen nicht gedacht ist. Wohnst du im dritten Stock ohne Aufzug oder muss der E-Scooter jeden Tag ins Auto oder in den Keller, ist das Gewicht wichtiger als Reichweite und Motor.

Die Reichweite. Die angegebene Reichweite gilt bei niedrigem Tempo und guten Bedingungen – beim ST3 Pro und NT5 Max nennen die Produktseiten 15 km/h als Messgeschwindigkeit. AUTO BILD kam mit dem XT5 Max im Sportmodus der deutschen 20-km/h-Version auf knapp 70 der angegebenen 110 km. Der E-Scooter-Test des ADAC hat E-Scooter bis 800 Euro unter Alltagsbedingungen gemessen (90 kg Fahrergewicht, Licht an, volles Tempo) und kam auf 33,8 bis 47,9 km – oft weit unter der Herstellerangabe. Plane deshalb im Sommer mit 50–70 Prozent der Angabe und im Winter mit weniger – mehr dazu im Ratgeber E-Scooter-Reichweite erhöhen.

Der Akku sagt mehr als die Reichweitenangabe. Vergleiche lieber die Akkugröße. Laut Produktseiten haben XT5 Max, XT5 Ultra und NT5 Ultra X die größten Akkus (46,8 V und 19,2 Ah, rund 900 Wh). ST3 Pro, ST5 Max und XT5 Pro haben rund 600 Wh, der ST3 rund 480 Wh und der G5 rund 275 Wh.

Die Ladezeit. Mit dem mitgelieferten Ladegerät dauert eine volle Ladung 4–5 Stunden (V25i Pro II) bis 10 Stunden (ST3 Pro). Über Nacht passt das, zwischen zwei Fahrten am selben Tag selten. So bleibt der Akku fit: E-Scooter-Akku richtig laden.

Im selben ADAC-Test bekam der NAVEE N65 II – ein Modell, das wir nicht verkaufen – nur „ausreichend“, weil im verschärften Belastungstest der Lenker brach; einen Produktmangel im rechtlichen Sinn sieht der ADAC darin nicht, wohl aber ein reales Sicherheitsrisiko nach längerer, intensiver Nutzung.

Die Geschwindigkeitsversionen. Mehrere NAVEE-Modelle gibt es in Versionen mit unterschiedlicher Höchstgeschwindigkeit – was in Deutschland und Österreich gilt, steht in unserem Überblick zu den E-Scooter-Regeln.

Welchen NAVEE solltest du wählen?

Fang damit an, wie du ihn nutzen willst, nicht mit der größten Zahl in der Tabelle. Die Angaben stammen von den Produktseiten.

Mann mit Sonnenbrille neben einem großen NAVEE E-Scooter mit hellem Scheinwerfer zwischen Hochhäusern im Abendlicht

Wenn du …Schau dir anBeachte
für ein Kind kaufstK100 Max9,6 kg, 7-Zoll-Vollgummireifen, maximale Zuladung 50 kg, empfohlen für 6–14 Jahre
ihn oft Treppen hochträgstV25i Pro II oder G5, wenn du ihn seltener trägst17,7 bzw. 20,9 kg; der G5 ist vorne und hinten gefedert, der V25i Pro II nur vorne
jeden Tag auf Asphalt pendelstST3 oder ST3 Pro24–25 kg, 10-Zoll-Reifen, Federung vorne und hinten; der ST3 Pro hat schlauchlose, selbstabdichtende Reifen und einen größeren Akku
weit pendelst, ihn aber ab und zu hochheben willstST5 Max25,4 kg, rund 600 Wh, IPX6, zwei Scheibenbremsen und maximale Zuladung 150 kg
auf Schotter und schlechten Wegen fährst oder mehr wiegstXT5 Pro oder NT5 Max12- bzw. 10,5-Zoll-Geländereifen, 33,5–34,8 kg, maximale Zuladung 150 kg
mit einer Ladung am weitesten kommen willstXT5 Maxrund 900 Wh, aber 35,6 kg – rechne damit, dass er dort bleibt, wo du ihn parkst
die meiste Kraft willstXT5 Ultra oder NT5 Ultra Xzwei Motoren und rund 900 Wh, 36,5–38,6 kg – nicht zum Tragen gemacht

Zwei Kinder mit Helm auf je einem kleinen blau-rosa NAVEE Kinder-E-Scooter auf einem asphaltierten Platz

Geht es um ein Kind, findest du weitere Modelle unter unseren E-Scootern für Kinder.

NAVEE ST3 Pro oder XT5 Pro?

Die beiden lohnen den Vergleich, weil sie denselben Akku haben (46,8 V und 12,75 Ah) und dieselbe angegebene Reichweite, 75 km. Der Rest unterscheidet sich deutlich:

ST3 ProXT5 Pro
Gewicht25 kg34,8 kg
Reifen10 Zoll, schlauchlos und selbstabdichtend12 Zoll, Geländeprofil
BremsenScheibenbremse, Trommelbremse und E-ABSzwei Scheibenbremsen und E-ABS
WasserschutzIPX5IPX6
Maximale Zuladung120 kg150 kg
Ladezeit mit mitgeliefertem Ladegerätrund 10 Stunden5–6 Stunden

Fahrer mit Helm fährt mit einem E-Scooter durch eine Pfütze auf einem Schotterweg unter Felsen

Nimm den ST3 Pro, wenn du vor allem auf Asphalt pendelst, den E-Scooter ab und zu hochträgst oder im Flur wenig Platz hast. Nimm den XT5 Pro, wenn du viel auf Schotter und schlechten Wegen fährst, mehr wiegst und ebenerdig parken kannst. Derselbe Akku in einem schwereren E-Scooter mit gröberen Reifen bedeutet, dass der XT5 Pro mit einer Ladung in der Regel weniger weit kommt.

Reifen, Regen und Winter

ST3 Pro und ST5 Max haben schlauchlose, selbstabdichtende Reifen, die kleine Löcher während der Fahrt abdichten, die NT5- und XT5-Modelle grobe Geländereifen mit Luft und V25i Pro II, G5 und ST3 normale Luftreifen. Der K100 Max fährt auf Vollgummireifen, die keinen Platten bekommen können. Was jeder Reifentyp für Komfort und Wartung bedeutet, vergleichen wir im Ratgeber Vollgummireifen oder Luftreifen. Hast du trotzdem einen Platten, zeigen wir dir, wie du den Reifen am E-Scooter wechselst.

IPX6 hält mehr Wasser aus als IPX5, aber keine der beiden Schutzklassen macht es sinnvoll, durch Pfützen zu fahren. Bei Nässe lohnt sich auch Vorsicht beim Bremsen: Im AUTO-BILD-Test rutschte das Hinterrad des XT5 Max bei kräftigen Bremsungen auf nasser Fahrbahn vereinzelt kurz weg. Fährst du das ganze Jahr, lies auch unsere Tipps für den E-Scooter im Winter.

Ersatzteile, Gewährleistung und Diebstahlschutz

Hand hält ein Handy vor einem geparkten E-Scooter auf einem gepflasterten Platz vor einem rostbraunen Gebäude

  • Gewährleistung: Alle NAVEE-Modelle bei uns haben 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung.
  • Ersatzteile: Für ältere NAVEE-Modelle (N-Serie, S65 und die früheren V-Modelle) gibt es Teile im Ersatzteil-Finder. Hast du ein neueres Modell wie die aus der Tabelle oben, schreib unserem Kundenservice mit Modellname und Seriennummer.
  • Bewahre den Originalkarton auf. Muss das Fahrzeug zur Reparatur eingeschickt werden, muss es in seinem Originalkarton verpackt sein – wir versenden keine neuen Kartons.
  • Diebstahl: Die „Wo ist?“-Unterstützung hilft, einen gestohlenen E-Scooter wiederzufinden, ersetzt aber kein ordentliches Schloss. So schützt du ihn: E-Scooter vor Diebstahl schützen.

Häufige Fehler bei der Wahl eines NAVEE

  • Das Modell nach der höchsten Reichweitenangabe wählen und das Gewicht vergessen.
  • Einen XT5 mit 12-Zoll-Reifen kaufen, ohne vorher Aufzug, Keller oder Kofferraum auszumessen.
  • Mit der Herstellerreichweite rechnen statt mit 50–70 Prozent davon.
  • Durch Pfützen fahren, weil das Modell IPX6 hat.
  • Die App erst vor der ersten Fahrt einrichten. Bei AUTO BILD musste der XT5 Max nach dem Auspacken per App aktiviert und mit einem Benutzerkonto verbunden werden, bevor alle Funktionen zur Verfügung standen – erledige das also gleich beim Auspacken.

Noch unsicher? Schreib unserem Kundenservice, wie weit du fährst, wo der E-Scooter stehen soll und ob du ihn tragen musst – dann helfen wir dir bei der Wahl.

Häufige Fragen

Warum sind NAVEE E-Scooter so schwer?

Sie sind auf Komfort ausgelegt, mit Federung vorne und hinten und großen Reifen. Laut Produktseiten wiegen die ST-Modelle 24–25,4 kg und die NT5- und XT5-Modelle 33,5–38,6 kg. Das leichteste Erwachsenenmodell ist der V25i Pro II mit 17,7 kg.

Wie lange dauert das Laden eines NAVEE?

Mit dem mitgelieferten Ladegerät dauert eine volle Ladung laut Produktseiten 4–5 Stunden beim V25i Pro II und rund 10 Stunden beim ST3 Pro. Die XT5- und NT5-Modelle brauchen 5–8 Stunden.

Lässt sich ein NAVEE mit Apple „Wo ist?“ orten?

Ja. Laut den Produktseiten unserer NAVEE-Modelle unterstützen sie Apples „Wo ist?“-Netzwerk, sodass du mit einem iPhone sehen kannst, wo der E-Scooter steht. Das hilft bei einem Diebstahl, ersetzt aber kein ordentliches Schloss.

Was ist der Unterschied zwischen NAVEE ST3 und ST3 Pro?

Der ST3 Pro hat einen größeren Akku (rund 600 statt 480 Wh), eine höhere angegebene Reichweite (75 statt 60 km), schlauchlose, selbstabdichtende Reifen statt normaler Luftreifen und einen stärkeren Motor. Er wiegt 25 statt 24 kg und lädt länger: rund 10 statt 8 Stunden.

Welcher NAVEE passt zu schweren oder großen Fahrern?

Schau auf die maximale Zuladung. Laut Produktseiten tragen ST5 Max sowie die NT5- und XT5-Modelle 150 kg, ST3, ST3 Pro und G5 120 kg und der V25i Pro II 100 kg. Wo die Produktseiten eine Körpergröße angeben, liegt die Grenze bei 200 cm. Bist du groß, vergleiche die Höhe in den Maßen: Die XT5-Modelle sind mit 1.400 mm am höchsten.

Quellen

  1. Navee XT5 Max: E-Scooter im Test (AUTO BILD, 2026-07-24)
  2. E-Scooter im ADAC Test: Lenkerbruch, Reichweite und die besten Modelle (ADAC, 2026-07-29)

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