EP-2 oder ENGINE? L20 Boost oder L20 3.0 Pro? ENGWE hat viele Modellnamen, im Alltag laufen die Unterschiede aber auf vier Punkte hinaus: ob sich der Rahmen falten lässt, wie breit die Reifen sind, ob es eine Hinterradfederung gibt und wie groß der Akku ist. Hier gehen wir durch, was die Wahl entscheidet – mit den Zahlen aus unseren Produktseiten.
Welches ENGWE passt zu dir? Die kurze Antwort
Treppen oder Zug: das ZIP mit 19,4 kg – alle anderen ENGWE-Modelle wiegen 30 kg oder mehr. Faltbares Fatbike: das EP-2 Boost oder das EP-2 3.0 Boost mit tiefem Einstieg. Vorn und hinten gefedert und trotzdem faltbar: die ENGINE-Reihe oder das L20 3.0 Boost. Lange Pendelstrecken mit Gepäck: das L20 3.0 Pro mit Mittelmotor.
So unterscheiden sich die ENGWE-Modelle im Alltag
Die Zahlen in der Tabelle sind Herstellerangaben von unseren Produktseiten (Oktober 2026). Alle Modelle mit vollständigen Daten findest du unter unseren ENGWE E-Bikes – hier geht es darum, was die Unterschiede im Alltag bedeuten.
| Typ | Modelle | Gewicht | Akku | Darauf musst du dich einstellen |
|---|---|---|---|---|
| Leicht und faltbar | ZIP | 19,4 kg | 360 Wh | 16-Zoll-Räder, keine Federgabel |
| Faltbare Fatbikes | EP-2 Boost, EP-2 Pro, EP-2 3.0 Boost | 30–32,3 kg | 624–648 Wh | nur vorn gefedert |
| Faltbar, vorn und hinten gefedert | ENGINE X, ENGINE Pro 2.0, ENGINE Pro 3.0 Boost | 31,7–34,7 kg | 624–832 Wh | auch gefaltet schwer zu tragen |
| Pendler mit Gepäckträger | L20 Boost, L20 3.0 Boost, L20 3.0 Pro | 32,8–34 kg | 624–720 Wh | das L20 Boost hat einen festen Rahmen |
| Fester Rahmen | E26, E26 3.0 PRO, M1, M20 | 34–34,8 kg | 624–768 Wh | nicht faltbar |
Die angegebene Reichweite von 100 bis 170 km je nach Modell gilt für gute Bedingungen und niedrige Unterstützung. Vergleiche lieber die Akkukapazität in Wattstunden. Laut dem ADAC-Ratgeber zum E-Bike-Akku liefern gängige Akkus mit 400 bis 750 Wh eine maximale Reichweite von etwa 75 bis 130 km. Ein Rechenbeispiel: Mit 10 Wh pro Kilometer, einem gängigen Durchschnittswert, reichen 624 Wh an einem normalen Tag für etwa 60 km – mit wenig Unterstützung mehr, bei Steigungen und Gegenwind weniger. Weitere Tipps stehen in unserem Ratgeber, wie du die Reichweite erhöhst.
Was für Pedelecs im Straßenverkehr gilt, erklären wir in Pedelec Gesetze in Deutschland.
EP-2 oder ENGINE – die faltbaren Fatbikes
- EP-2 Boost (30 kg): 20 x 4,0-Zoll-Reifen, Federgabel, mechanische Scheibenbremsen und Drehmomentsensor. 55 Nm und 624 Wh. Das einfachste faltbare Fatbike von ENGWE.
- EP-2 Pro (30 kg): gleiches Gewicht, gleicher Akku und gleiche Reifenbreite wie das EP-2 Boost, dazu Tempomat und die breiteste empfohlene Körpergröße von 160 bis 210 cm.
- EP-2 3.0 Boost (32,3 kg): tiefer Einstieg, hydraulische Scheibenbremsen, 75 Nm und App. Die angegebene Ladezeit beträgt 3–4 Stunden.
- ENGINE X (31,7 kg): vorn und hinten gefedert, mechanische Scheibenbremsen und 55 Nm – das einfachste Modell der ENGINE-Reihe.
- ENGINE Pro 2.0 (31,7 kg): der größte Akku mit 52 V 16 Ah oder 832 Wh, hydraulische Scheibenbremsen, 75 Nm, acht Gänge und Tempomat.
- ENGINE Pro 3.0 Boost (34,7 kg): 90 Nm, 720 Wh, Tempomat und App mit GPS-Ortung. Die angegebene Ladezeit beträgt 2–3 Stunden.
Faltbar heißt nicht leicht zu tragen. Gefaltet wird das Rad kürzer, die 4 Zoll breiten Reifen halten es aber breit, und 30–35 kg hebst du nicht gern jeden Tag in den Kofferraum. Miss den Platz im Auto oder im Flur, bevor du dich entscheidest. Weitere Modelle findest du unter unseren klappbaren E-Bikes.
L20 Boost, L20 3.0 Boost oder L20 3.0 Pro
- L20 Boost (34 kg): fester Rahmen, Frontkorb und Gepäckträger, 20 x 4,0-Zoll-Reifen, Federgabel und 75 Nm. Die maximale Zuladung liegt bei 120 kg, bei beiden L20 3.0 bei 150 kg.
- L20 3.0 Boost (33,2 kg): faltbar, pannensichere Reifen, vorn und hinten gefedert, hydraulische Scheibenbremsen und App. Eine Pumpe liegt bei.
- L20 3.0 Pro (32,8 kg): Mittelmotor mit 100 Nm, pannensichere 20 x 3,0-Zoll-Reifen, vorn und hinten gefedert und 720 Wh. Mit einem 8-A-Schnellladegerät wird die Ladezeit mit 2 Stunden angegeben.
Soll das Rad Einkäufe oder ein Kind hinten tragen, achte auf die maximale Zuladung und die Traglast des Gepäckträgers – die Stiftung Warentest rät in ihrer E-Bike-Kaufberatung, beim Kauf stets auf das zulässige Gesamtgewicht und die Zuladung des Gepäckträgers zu achten. Was die Rahmenform im Alltag ausmacht, erklären wir in Damen- oder Herren-E-Bike.
E26, E26 3.0 PRO, M1 und M20 – fester Rahmen
- E26 (34,5 kg): 26 x 4,0-Zoll-Reifen, Federgabel, hydraulische Scheibenbremsen, 70 Nm und 768 Wh. Empfohlene Körpergröße 170 bis 200 cm – also eher für große Fahrerinnen und Fahrer.
- E26 3.0 PRO (34 kg): Mittelmotor mit 100 Nm, 26 x 3,0-Zoll-Reifen, vorn und hinten gefedert, acht Gänge, 720 Wh und App mit GPS.
- M1 (34,5 kg): 20-Zoll-Geländereifen, Federgabel, hydraulische Scheibenbremsen und 749 Wh. Es hat mit 170 km die längste angegebene Reichweite der ENGWE-Modelle.
- M20 (34,8 kg): 20 x 4,0-Zoll-Reifen, vorn und hinten gefedert, mechanische Scheibenbremsen und 55 Nm. Die maximale Zuladung liegt bei 120 kg.
Zum Vergleich mit breit bereiften Modellen anderer Marken findest du unser ganzes Sortiment unter E-Fatbikes.
Motor und Steigungen – Nabenmotor oder Mittelmotor
L20 3.0 Pro und E26 3.0 PRO haben einen Mittelmotor, die übrigen ENGWE E-Bikes einen Nabenmotor im Hinterrad. Der Mittelmotor nutzt an langen Anstiegen die Gänge des Rads, der Heckmotor treibt das Rad an, auf dem der Großteil deines Gewichts lastet. Wie sich Steigungen anfühlen, entscheidet das Drehmoment: von 40 Nm beim ZIP bis 100 Nm bei den beiden Mittelmotor-Modellen. Wohnst du hügelig oder fährst schwer beladen, nimm ein Modell mit mindestens 75 Nm.
Reifen, Federung und Bremsen – was du jeden Tag merkst
Breite Reifen greifen gut auf Schotter, Sand und Schnee, rollen auf Asphalt aber schwerer. Fährst du vor allem in der Stadt, sind die pannensicheren Reifen der L20 3.0-Modelle oder die schmalen 16 x 1,95-Zoll-Reifen des ZIP angenehmer. Fährst du auch im Winter? Mehr Tipps stehen in E-Bike im Winter fahren.
Die ENGINE-Reihe, das M20, L20 3.0 Boost, L20 3.0 Pro und E26 3.0 PRO sind vorn und hinten gefedert. Die EP-2-Modelle, das E26, das M1 und das L20 Boost haben eine Federgabel, das ZIP eine gefederte Sattelstütze, aber keine Federgabel. EP-2 Boost, EP-2 Pro, ENGINE X, L20 Boost und M20 haben mechanische Scheibenbremsen – die übrigen ENGWE E-Bikes hydraulische, die weniger Handkraft brauchen. Das merkst du bei 30 kg Rad plus Gepäck.
Akku, Laden und Ersatzteile
Alle ENGWE E-Bikes bei uns haben einen herausnehmbaren Akku, du kannst ihn also drinnen laden, auch wenn das Rad in einem kalten Keller steht. Die angegebene Ladezeit reicht von 2 Stunden beim L20 3.0 Pro bis 6–7 Stunden bei Modellen wie EP-2 Pro und L20 Boost. Brauchst du einen neuen Akku, ein Ladegerät oder Bremsteile, wende dich mit dem genauen Modellnamen an unseren Kundenservice, denn die Akkus unterscheiden sich von Modell zu Modell. Für alle ENGWE E-Bikes gelten bei uns 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung.
Häufige Fehler bei der Wahl eines ENGWE
- Nach der Reichweitenangabe wählen. Vergleiche die Wattstunden des Akkus und rechne Kälte und Steigungen mit ein.
- Faltbar mit tragbar verwechseln. Nur das ZIP wiegt unter 30 kg.
- Die Zuladung vergessen. L20 Boost, M20 und ZIP tragen 120 kg, die übrigen ENGWE E-Bikes 150 kg. Zähl Fahrer, Kindersitz und Gepäck zusammen.
- Die Körpergröße übersehen. Das E26 ist für 170–200 cm gedacht, das EP-2 Pro für 160–210 cm – prüf die Angaben.
- Auf Probefahren und Zurückschicken setzen. Ein E-Bike, das gefahren wurde, kann nicht als unbenutzt zurückgegeben werden. Du darfst es auspacken und prüfen – lies unsere Rückgabebedingungen vor der Bestellung. Heb den Originalkarton auf: Muss das Rad zur Reparatur eingeschickt werden, muss es im Originalkarton verpackt sein – wir verschicken keine neuen Kartons.
ENGWE baut auch die E-Scooter Y600S und Y700, die du unter unseren ENGWE E-Scootern findest. Schwankst du noch zwischen Marken und Radtypen? Dann hilft unser Ratgeber welches E-Bike kaufen, und weitere Kauftipps findest du in unseren Ratgebern.






